KUGLOMAT


Eine Idee von 1977 – heute wieder neu erfunden


Was haben Müllmänner, Hundebesitzer, Kleinkinder und ganze Familien gemeinsam?

Sie drücken auf die Passantentaste.

Seit einigen Wochen steht das KUGELWERK 3, ein Teil des KUGLOMAT-Projekts, im Schaufenster

1,2 Meter hoch, 60 Zentimeter breit – und inzwischen mehr als 1.000-mal gedrückt.

Fast 50 Jahre KUGLOMAT

Die Geschichte des KUGLOMATEN beginnt nicht 2026.

Sie beginnt 1977, als im Alter von 16 Jahren ein mechanischer Kugelautomat entstand – zu einer Zeit, als es noch kein LEGO Technik, keinen 3D-Druck und keinen Raspberry Pi gab.

Der ursprüngliche Automat hatte unter anderem Münzeinwurf, Kugelgewinn und Schillinggewinn.

Das beinahe 50 Jahre alte Original steht heute noch in einer Plexiglas-Vitrine an der Wand des CreativBüros.

Das Original aus alter Zeit

Aus dieser frühen Idee ist inzwischen ein völlig anderes Kaliber geworden: ein 3D-Druck-Modell aus Tausenden Einzelteilen und auch wesentlich größer.

Die Idee wurde über Jahrzehnte immer wieder weiterentwickelt und heutzutage gibt es eine neue Generation von KUGLOMATEN – mit den erweiterten Möglichkeiten des 3D-Druckes – und sie wirkt:

Müllmänner, Hundebesitzer, Kinder, Spaziergänger und ganze Familien können offenbar nicht widerstehen.

Angeblich müssen manche Familien mit Kindern mittlerweile sogar Umwege einplanen, wenn sie Einkaufen gehen, um beim KUGLOMAT vorbei zu kommen.

Ein Knopfdruck. Zig Kugeln. Und die Maschine läuft.

3D-Druck klein und groß für Groß und Klein!

Aus vielen kleinen Teilen entsteht eine funktionierende Welt.

6 Wochen des Entstehens: Der Neue

Der nächste Schritt: KUGLOMAT SOUND

Aus dem KUGLOMAT soll eine interaktive Klangmaschine werden.

Ein versteckter Raspberry Pi und ein paar Mikrofone sollen die prasselnden Kugel-Geräusche und den schnorrenden Spirallift bei jeder Benutzung aufnehmen und daraus eine harmonische Klangkomposition aus hallenden Glockenklängen und Hintergrunds-Didgeridoo erzeugen und Resultate zu Unikaten machen. Ein kleiner Klanglautsprecher macht sie hörbar.

Bei nur einem Gerät wird es dabei nicht bleiben und wer uns künftig transporttechnisch zu Ausstellungsorten unterstützen kann, dessen Schaden soll es nicht sein.

Der KUGLOMAT kommt nach Tulln

Vom 16. bis 18. Oktober 2026 ist der KUGLOMAT bei den Modellbautagen in Tulln zu sehen.

Mit dabei ist auch ein rund

3,5 Meter langes, 1,2 Meter breites und 1,2 Meter hohes

3D-gedrucktes Modell aus Tausenden Einzelteilen.

Selbstgebaute Lokomotiven begegnen sich auf Kreuzungen ohne zu entgleisen, verstellen Weichen oder schieben Kipploren mit bunten Plastikbällen zur Kugelbahn um sie zu entleeren, abzukoppeln und sie alleine achterbahnmäßig auf einem anderen Gleis wieder `runter zu schicken, wo Diese auf ihre nächste Abholung warten. Alles ohne Relais, gesteuert nur durch das Zufallsprinzip und physikalische Gesetze. Und Gleisspiralen, Looping, Loklift, die sogenannte „Eiffelbrücke“, der Kugelturm und sonstige Attraktionen warten ebenso.

35 Jahre CreativBüro

Das CreativBüro in der Wiener Laudongasse wurde am 11. Dezember 1991 eröffnet.

In den 1990er-Jahren sorgte es unter anderem mit den Fackeltouren durch Wiens Unterwelt, Kunst, Veranstaltungen und ungewöhnlichen Projekten für Aufmerksamkeit.

Heute treffen dort mehrere Generationen von Ideen aufeinander.

An den Wänden hängen noch immer Aquarelle, Öl- und Acrylbilder aus früheren Zeiten.

Dazwischen stehen 3D-gedruckte Modelle und mechanische Konstruktionen.

Selbst wenn das CreativBüro augenblicklich den Eindruck erweckt, sich im Dornröschenschlaf zu befinden, da die Pflege der Mutter in Perchtoldsdorf Vorrang hat: der Schein trügt!

Weitere Projekte und Dokumentationen

3D.peterplus.eu

Was man alles aus dem 3D-Drucker rausholen kann…

MF23-DOWNLOAD

Genereller Dokumentation und Downloadbereich für Interessierte mit unregelmäßigen Aktualisierungen und Erweiterungen.

MF23 | Facebook

Weitere Bilder, Videos und Informations-Austausch unter Mitwirkenden, entstanden anläßlich eines Artikels in der Kronenzeitung und der MakerFaire 2023 in Wien.

PeterPlus | Facebook

Aktuelle Projekte und weitere Aktivitäten.

Unterwelt

Die Geschichte der früheren Projekte des CreativBüros und das Flaggschiff aller Unterwelt-Veranstaltungen seit 1998. („Fackeltouren durch Wiens Unterwelt“ 1996-2004, „Keller & Co“ seit 2004, Buch „UnterWien(2)“ 2000+2014,…).

Doch zurück zum Kuglomat:

Noch Platz im Schaufenster, zu Hause, einer Ausstellung oder sogar im Museum?

Wir freuen uns über Ideen und Anfragen.

Peter Ryborz & sein Team
CreativBüro Wien
Laudongasse 20
1080 Wien

E-Mail: peter@peterplus.eu
Telefon: 0699 1708 3303

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